Summer School 2017

18. – 22. September 2017 im hit-Technopark

Unternehmerischer Erfolg kommt nicht von allein. Er ist die Summe aus innovativer Idee und beharrlicher Detailarbeit in allen Bereichen des Unternehmertums. Unser Anliegen ist es, Unternehmen in den ersten Jahren nachhaltig zu unterstützen, indem wir Menschen Anreize geben, sich zu gründen und ihnen mit unserer Erfahrung, unserem Know-How und Netzwerk zur Seite stehen.

Prof. Dr. Reinhard Schulte, Leuphana Universität Lüneburg

Martin Mahn, Geschäftsführer Tutech / Hamburg Innovation GmbH

Wolfram und Christoph Birkel, Geschäftsführer hit

 

INNOTECH Summer School

Lassen Sie sich eine Woche lang ganz auf das Abenteuer „Selbständigkeit“ ein!
Die INNOTECH-Summer School will potenzielle Existenzgründer unterstützen, indem sie den Schritt in die Selbständigkeit durch fundierte Vermittlung von Basiswissen und praxisbezogenen Informationen vorbereitet.
Dabei sind insbesondere Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hochschulen angesprochen, die die für eine Unternehmensgründung erforderlichen Grundkenntnisse erstmalig erwerben oder vorhandenes Wissen auffrischen möchten. Aber auch Interessenten, die die Hochschule bereits verlassen haben und sich mit Gründungsüberlegungen tragen, sind herzlich eingeladen.
In Campus-Atmosphäre erhalten Sie nicht nur eine exzellente Qualifizierung, sondern profitieren auch von den Erfahrungen anderer Gründungswilliger und junger Unternehmer. Verpflegung und Unterkunft sind im Preis genauso inbegriffen wie ein umfangreiches und abwechslungsreiches Begleitprogramm.

 

Referenten

  • Michael Gerth, HORBACH Finanzplanung für Akademiker, Hamburg
  • M.Sc. Harald Habermann, IP Consult, Stuttgart
  • Verena Meyer, Leuphana Universität Lüneburg
  • Dr. Michael Rathje, DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg
  • Dipl.-Volksw. Hans T. Renner, Gerd Augustin GmbH, Hamburg
  • Prof. Dr. Reinhard Schulte, Lehrstuhl Gründungsmanagement, Leuphana Universität Lüneburg
  • Dipl.-Phys. Thomas Sperling, Tutech Innovation GmbH, Hamburg
  • Dipl.-Kfm. Carsten Wille, Existenzgründungsservice, Leuphana Universität Lüneburg

Das Programm von 2017 (Montag 18.09.2017 bis Freitag 22.09.2017)

 

Veranstaltungsort
hit-Technopark
Tempowerkring 6
21079 Hamburg

Begleitprogramm am Abend
– Besuch hit-Technopark
– Besuch erfolgreicher Start-ups
– Beratungsabend
– Besuch im channel hamburg
– Grillabend

Kosten
100 Euro zzgl. ges. USt.
In den Tagungskosten sind Verpflegung und Unterkunft enthalten.

Anmeldung
Hamburg Innovation GmbH
Nils Neumann
Harburger Schloßstr. 6-12, 21079 Hamburg
Tel.: 040 76629-6532, Fax: 040 76629-6539
E-Mail: neumann [at] hamburginnovation [dot] de

Summer School 2015

21. – 25. September 2015 im hit-Technopark

Das Programm von 2015 (Montag 21.09.2015 bis Freitag 25.09.2015) entspricht inhaltlich und in der Abfolge dem Programm von 2014:

Stundenplan2014.png

 

Veranstaltungsort
hit-Technopark
Tempowerkring 6
21079 Hamburg

Begleitprogramm am Abend
– Besuch hit-Technopark
– Besuch erfolgreicher Start-ups
– Beratungsabend
– Besuch im channel hamburg
– hep-Sommerfest
– Grillabend

Kosten
100 Euro zzgl. ges. USt.
In den Tagungskosten sind Verpflegung und Unterkunft enthalten.

Anmeldung per E-Mail

Preisträger 2014

TUHH-Team „bentekk“ gewinnt Existenzgründungs-Ideenwettbewerb Hamburger INNOTECH-Preis 2014

Der gemeinsam von TuTech und dem hit-Technopark initiierte Hamburger INNOTECH Preis geht in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge an ein Team aus der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Sieger des Gründungsideen-Wettbewerbs ist ein Start-Up, das ein innovatives tragbares Messgerät zur Erfassung von Schadstoffbelastungen entwickeln und vermarkten wird.

Für ihr Vorhaben wurden Matthias Schmittmann und Johannes Weber mit dem Gründerpreis ausgezeichnet. Der von ihnen entwickelte neuartige Mini-Gaschromatograph mit Photoionisationsdetektor (GC-PID) dient der Erfassung von Schadstoffbelastungen bei Erkundungsmaßnahmen und ermöglicht Umweltingenieuren im Bereich des Altlastenmanagements eine etwa 30-fach schnellere Analyse im Vergleich zu herkömmlichen Technologien. Die eingesparte Zeit hat auf Grund hoher Personalkosten eine substantielle Bedeutung für Kunden.

Den zweiten Preis errang das Gründungsvorhaben GLYCONIC. Das Team aus der Abteilung Mikrobiologie und Biotechnologie vom Biozentrum Klein Flottbek der Universität Hamburg will sogenannte Polyphenol-Glykoside als aktive Inhaltsstoffe produzieren. Die glykosylierten Naturstoffe sind für die Kosmetik- und die Lebensmittelindustrie, aber auch für Pharmahersteller hochinteressant.

Platz drei ging an Jan Michaelis und Lucas Romero für die Entwicklung einer Abrechnungs-App, mit der beispielsweise Wohngemeinschaften oder Reisegruppen schnell und komplikationsfrei gemeinsame Ausgaben auf die beteiligten Personen aufteilen und umrechnen können.

Preisträger 2013

TUHH-Team gewinnt Existenzgründungs-Ideenwettbewerb Hamburger INNOTECH-Preis 2013

Hamburg, den 17. Mai 2013, Der gemeinsam von TuTech und dem hit-Technopark initiierte Hamburger INNOTECH Preis bleibt in diesem Jahr in Harburg. Sieger des Gründungsideen-Wettbewerbs ist ein Team von der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), das ein innovatives und nachhaltiges „Aufbereitungsaggregat für Pferdemist als Substrat für Biogasanlagen“ entwickeln und vermarkten wird.

Für ihr Vorhaben wurden Saskia Oldenburg, Melanie Schulz, Professorin Kerstin Kuchta und Maren Lautenschläger am 16. Mai 2013 mit dem Gründerpreis ausgezeichnet. Die Gewinnung von Energie aus regenerativen Quellen nimmt zu. Das ist gut so. Die in der Folge entstehenden Monokulturen (Mais, Soja) allerdings haben nicht nur potenziell negative Umweltauswirkungen, sondern stehen auch in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelindustrie. Das Team hat ein Verfahren entwickelt, Pferdemist in großem Maßstab zur Gewinnung von Biogas aufzubereiten.

Auch Platz drei ging an die TUHH. In diesem Fall an Daniel Fritsch, Danny Hinz und Professor Karl Schulte für eine innovative Sensortechnologie zur konstanten Belastungsüberwachung, beispielsweise für Rotorblätter von Windkraftanlagen.

Den zweiten Preis errang das Team „Familonet – Mehr Sicherheit und leichtere Kommunikation für Eltern, Kinder und Senioren“.

Zwei Mal die TUHH auf dem Treppchen – klar, dass sich der Ehrengast der Preisverleihung, der Präsident der TUHH Professor Antranikian, besonders mit den Gewinnern freute.

Preisträger 2012

Feierliche Preisverleihung bei TuTech

Hamburg, den 26.April: Sieger des diesjährigen Hamburger INNOTECH-Wettbewerbs ist das Team „morethanshelters“ mit einem innovativen und nachhaltigen Konzept für mobile Unterkünfte in Krisenregionen.

Als Gastrednerin bei der feierlichen Preisverleihung bei TuTech Innovation GmbH mit rund 100 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik freute sich Senatorin Dr. Dorotheé Stapelfeldt, Präses der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung, mit den Gewinnern. TuTech Innovation GmbH und der hit-Technopark veranstalten seit 2005 gemeinsam mit dem Hamburger Existenzgründungs Programm (hep) jährlich den Gründungsideenwettbewerb und bieten gemeinsam mit zahlreichen Sponsoren Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund 30.000 Euro.

Diese drei vielversprechenden Gründungsvorhaben ermittelte die Jury aus den eingereichten Bewerbungen mit insgesamt 45 Teilnehmern:

Morethanshelters.jpgDer diesjährige Sieger, das Team „morethanshelters“, errang den ersten Platz für ein innovatives und nachhaltiges Konzept mobiler Unterkünfte für Krisenregionen. Millionen Menschen weltweit sind als Opfer von Naturkatastrophen oder Unruhen auf temporäre Behausungen angewiesen. morethanshelters entwickelt in nachhaltigen Designprozessen modulare Architektursysteme. Ein aus diesem Prozess hervorgegangenes Produkt ist eine mobile Notunterkunft. Sie steht in Punkto Preis, Transportvolumen, Gewicht und Aufbauzeit den bisher eingesetzten „Refugee tents“ in nichts nach, garantiert in vielen Bereichen jedoch weitaus bessere Ergebnisse als bisher bekannte Lösungen und grenzt sich von allen heute verfügbaren mobilen Unterkünften ab. Mehr unter www.morethanshelters.com

Den zweiten Preis gewinnt das Team „scuddy“ für die Entwicklung und Vermarktung eines wandelbaren Elektro-Klapprollers, der als neuartiges und flexibles innerstädtisches Fortbewegungsmittel für Pendler, Reisende oder Fun-Sportler gedacht ist. Mehr unter www.scuddy.de

Platz drei geht an „Wooobee“, die ein internet- und app-basiertes Kundengewinnungs und –bindungstool ausgetüftelt haben.

Der erste Preis ist mit dem Wolfram-Birkel-Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro dotiert, der zweite Gewinner erhält den Henner-Dingfelder-Sonderpreis in Höhe von 2.000 Euro und der dritte Platz wird mit dem TuTech-Sonderpreis von 1.000 Euro belohnt. Darüber hinaus erhalten die Gewinner jeweils einen von drei exklusiven „INNOTECH-Koffern“ mit wertvollen Sachpreisen, die die ersten Schritte in die Selbstständigkeit erleichtern. Der
Preis wird in einer zweiten Stufe durch die Hamburger INNOTECH SUMMER SCHOOL ergänzt, in der – in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg – einmal jährlich innerhalb einer Woche den Preisträgern und bis zu 20 weiteren Gründern Basiswissen zur Unternehmensgründung vermittelt wird.

Preisträger 2011

Die Gewinner stehen fest – Hamburger INNOTECH-Preis 2011 geht an die Gründungsidee „iFeedback“

Hamburg, den 12.5.2011, 19 Uhr: Sieger des diesjährigen Hamburger INNOTECH-Wettbewerbs ist das Team Tobias HiddemannStefan Muth und Alexander Bauer mit der Gründungsidee iFeedback, einer innovativen Kommunikationslösung für dienstleistende Unternehmen. Als Gastredner bei der heutigen feierlichen Preisverleihung im hit-Technopark mit rund 100 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik freut sich Dr. Bernd Egert, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, mit den Gewinnern.

Diese drei vielversprechenden Gründungsvorhaben ermittelte die Jury aus den eingereichten Bewerbungen mit insgesamt 29 Teilnehmern:

Sieger ist das Team Tobias Hiddemann, Stefan Muth und Alexander Bauer mit ihrer Gründungsidee „iFeedback – Listen to the Silent Majority“:
Endkunden haben zu Produkten und Dienstleistungen viele Gedanken – sowohl positive als auch negative. Diese werden aufgrund unterschiedlicher Barrieren, wie z.B. persönlicher Hemmungen oder fehlender Ansprechpartner, von einem Großteil der Endkunden nicht kommuniziert („The Silent Majority“). Damit ist jetzt Schluss – durch den Einsatz der innovativen Kommunikationslösung „iFeedback“ werden Lob, Kritik und Anregungen jederzeit vor Ort erfasst und direkt an den richtigen Ansprechpartner übertragen. Dies funktioniert per Handy über den Scan eines iFeedback-Codes genauso einfach wie über Touch-Screens vor Ort. Unternehmen erhalten somit zeitnah wertvolles Kundenfeedback und können ihren Service verbessern und dadurch sowohl ihre Kundenzufriedenheit als auch Profitabilität nachhaltig steigern.

Den zweiten Preis gewinnt das Team Gunnar Kron und Wilfried Sorge mit ihrer Entwicklung HDSX® (High Definition Sound Expansion):
Zunächst fokussiert auf sogenannte „Small Speaker Systems“ – wie Handies, Laptops und Docking Stations – sowie sprachgesteuerte Systeme- wie Telefonanlagen – wertet das patentierte HDSX® Verfahren voll automatisiert den bestehenden Klang einer jeglichen Anwendung auf, erhöht die Klangintensität und -breite, Transparenz sowie die Sprachverständlichkeit.

Platz drei geht an das Team Prof. Irina Smirnova, Dr. Carsten Zetzl, Christian Kirsch, Lilia Perez-Cantu, Marcel Heymuth und Krishan Gairola mit ihrem Konzept €=mp² – Wertschöpfung aus Biomasse:
Mit Hochdruck zur Wertschöpfung aus Biomasse, das ist – im wahrsten Sinne des Wortes – die Geschäftsidee. Das Ziel ist die Gewinnung hochwertiger Chemikalien aus Biomasse, wobei die bisher nur wenig rentable Verwertung industrieller Bioabfallstoffe der Lebensmittel- und Agrarindustrie – beispielsweise Biertreber, Reisschleifmehl, Weizenkleie, Kakaoschalen oder Kantinenabfälle – ermöglicht werden soll.

Der erste Preis ist mit dem Wolfram-Birkel-Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro dotiert, der zweite Gewinner erhält den Henner-Dingfelder-Sonderpreis in Höhe von 2.000 Euro und der dritte Platz wird mit dem TuTech-Sonderpreis von 1.000 Euro belohnt. Darüber hinaus erhalten die Gewinner jeweils einen von drei exklusiven „INNOTECH-Koffern“ mit wertvollen Sachpreisen, die die ersten Schritte in die Selbstständigkeit erleichtern. Der Preis wird in einer zweiten Stufe durch die Hamburger INNOTECH SUMMER SCHOOL ergänzt, in der – in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg – einmal jährlich innerhalb einer Woche den Preisträgern und bis zu 20 weiteren Gründern Basiswissen zur Unternehmensgründung vermittelt wird.

Gastredner Dr. Bernd Egert, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in Hamburg, lobt die drei Siegerteams: „Wir brauchen mehr mutige Gründer wie diese, denn Wissenschaft, Forschung und Technologieentwicklung spielen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung unserer Stadt. Alle Gewinner vereinen außergewöhnlichen Innovationsgeist, Mut und Fachkenntnis, also beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Unternehmertum, das langfristig für neue Arbeitsplätze sorgt.“

„Auf die Frage meiner Enkelin – was machst du eigentlich in deiner Firma? – ist meine Antwort: Ich überlege mir ein unternehmerisches Ziel und motiviere dann meine Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden, mir zu helfen, dieses Ziel zu erreichen. Das ist eigentlich alles was ich mache“, so Henner Dingfelder, Gründer und Aufsichtsrat der D+H Mechatronic AG, der in diesem Jahr den 2. Sonderpreis auslobt.

Die INNOTECH-Initiative wurde im Jahr 2005 gemeinsam von Wolfram Birkel. hit-Technopark GmbH & Co. KG, und Dr. Helmut Thamer, TuTech Innovation GmbH, ins Leben gerufen, um das Wirtschaftswachstum in der Metropolregion Hamburg zu fördern. „Unternehmerischer Erfolg kommt nicht von allein. Er ist die Summe aus innovativer Idee und beharrlicher Detailarbeit in allen Bereichen des Unternehmertums. Unser Anliegen ist es, Unternehmen in den ersten Jahren nachhaltig zu unterstützen, indem wir Menschen Anreize geben, sich zu gründen und ihnen mit unserer Erfahrung, Know-How und Netzwerk zur Seite stehen“, erläutern Dr. Helmut Thamer und Wolfram Birkel ihr Engagement.

Die fünf Nominierten des Hamburger INNOTECH-Preis 2011 (in alphabetischer Reihenfolge der eingereichten Beiträge)

  • Gunnar Kron und Wilfried Sorge mit “HDSX® Klangveredelungsverfahren – High Definition Sound Expansion”
  • Tobias Hiddemann, Stefan Muth und Alexander Bauer mit “iFeedback – eine Kommunikationslösung für Hotels und Gaststätten””
  • Babak Ghanadian und Cedric Trigoso mit „niriu – eine Web-Plattform für nachbarschaftliche Unterstützung“
  • Stephan Rauterberg mit “scooter skillz – ein modulares Wechselakku-Konzept für Elektroroller”
  • Prof. Irina Smirnova, Dr. Carsten Zetzl, Christian Kirsch, Lilia Perez-Cantu, Marcel Heymuth und Krischan Gairola mit “Wertschöpfung = BioMasse Hoch Druck”

Die Jury des Wettbewerbs
Christoph Birkel, hit-Technopark GmbH & Co. KG; Henner Dingfelder, D+H Mechatronic AG; Bodo Ihlenburg, Sparkasse Harburg-Buxtehude; Professor Michael Jeske, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg; Dr. Klaus Nickel, ULTRAWAVES GmbH; Karl-Heinz Rolle, Innovationsstiftung Hamburg; Dr. Helmut Thamer, TuTech Innovation GmbH.

Preisträger 2010

Selbstdesinfizierende Oberflächen – Kosten senken und Leben retten

Im Jahr 2010 fand der Wettbewerb Hamburger INNOTECH-Preis bereits zum fünften Mal statt. Die Jury ermittelte aus 27 eingereichten neuartigen Geschäftsideen die Preisträger. Gewonnen haben Jan-Oliver Kliemann, Julia Stötzner und Henning Gutzmann, die mit ihrem Vorhaben Selbstdesinfizierende Oberflächen in Krankenhäusern Kosten senken und Leben retten möchten.

Ziel des Gründungsvorhabens ist es, die Zahl der im Krankenhaus übertragenen Infektionen − jährlich über 500.000 Patienten in Krankenhäusern – durch den Einsatz von selbstdesinfizierenden Oberflächen zu senken und dadurch nicht nur erhebliche Einsparungen im Gesundheitswesen zu erreichen, sondern auch zahlreiche Menschenleben zu retten.

Die Herstellung eines solchen leistungsfähigen, selbstdesinfizierenden Belags wird erstmals durch ein vom Team entwickeltes innovatives Beschichtungsverfahren ermöglicht. Die auf Titandioxid basierenden Schichten sind in der Lage, sowohl Bakterien als auch Viren zu bekämpfen, ohne dass sich Resistenzen entwickeln können. Die neuartigen selbstdesinfizierenden Oberflächen sollen zunächst in Krankenhäusern und Arztpraxen die Ausbreitung von hoch ansteckenden Infektionen bekämpfen. Später ist auch eine Ausweitung auf weitere Bereiche wie Seniorenheime, Kindergärten und den öffentlichen Raum denkbar.

Bilder der Preisverleihung

Preisträger 2006-2009

Gewinner 2009

Die Gewinner des Hamburger INNOTECH-Preises 2009 sind Jan Binnebesel und Till Marquardt mit ihrem Projekt GroLaS, einem Treibstoff reduzierenden Fahrwerkskonzept für Flugzeuge. Die Projektidee soll eine maßgebliche Effizienzsteigerung des Lufttransportsystems dadurch erwirken, dass das im Fluge als tote Masse mitgeführte Fahrwerk auf den Boden verlagert wird, denn die Masse von Flugzeugen hat einen großen Einfluss auf deren Wirtschaftlichkeit. Durch das neuartige Fahrwerkskonzept GroLaS (Ground-based Take-off and Landing System) kann diese um bis zu 15 Prozent und damit der Treibstoffverbrauch pro Nutzlast um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Ein derartiges System ist bisher für den Start und die Landung von Verkehrsflugzeugen noch nicht zum Einsatz gekommen.

Gewinner 2008

Der Hamburger INNOTECH-Preis 2008 ging an das Team Die Antwort GmbH – Jascha Samadi, Kjell Fischer, Benny Schilling – und ihrer Idee zu einem technisch neuartigen Dating- und Flirtservice. Heute ist das aus dieser Idee hervorgegangenen und VC-finanzierte Online-Portal jupidi.de Deutschlands erster mobiler Date-Coach, der jungen Menschen rund um die Uhr per SMS individuelle Tipps, Hilfestellungen und ein offenes Ohr bei Fragen zum Thema Flirting und Dating anbietet.

Gewinner 2007

Mark Thomé, Martin Stein, Sven Stegelmeier und Piotr Wendt erhielten mit Trailblazers den Hamburger INNOTECH-Preis 2007. Ihre Idee: Ein mobiles, interaktiv vernetztes Navigationssystem von Nutzern für Nutzer. Trailblazers zeichnet über Mobilfunktelefone die Positionskoordinaten eines Nutzers und dessen Weg auf, findet dadurch auch eigenständig neue Routen, die dann von den Nutzern mit Fotos und Beschreibungen gespickt werden können.

Gewinnerin 2006

Gegen rund dreißig Mitstreiter setzte sich Carolyn Bendahan als erste Preisträgerin im Jahr 2006 mit ihrer Projektidee „Innovative maßkonfektionierte Bekleidung“ durch. In ihrem Geschäft braviange in der Hamburger Bernstorffstraße geben sich heute Kundinnen jeglichen Alters die Klinke in die Hand.